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Wie sich dein Kind schneller an die Zeitumstellung gewöhnt

AvatarJovana Witte · 25. Oktober 2021
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Wie sich dein Kind schneller an die Zeitumstellung gewöhnt

Ich mag die Zeitumstellung nicht. Im Sommer freue ich mich, wenn es abends länger hell ist, aber im Herbst wird es früher dunkel. Das gefällt mir gar nicht, da die Tage so kurz sind. Außerdem wirft es nicht nur meinen eigenen Rhythmus durcheinander, sondern auch den meiner kleinen Tochter.

Meine Kleine ist ein guter Schläfer. Das kam nicht von selbst, aber mit liebevoller Unterstützung schläft sie zuverlässig durch und entspannt ein. Sie wacht zwischen 7:00 – 07:30 Uhr auf, was auch für mich eine entspannte Aufstehzeit ist.

Was sind die Auswirkungen der Zeitumstellung auf meine Tochter?

Nach der Zeitverschiebung muss meine Kleine abends eine Stunde länger wach bleiben. Eine Stunde ist in ihrem Alter eine große Umstellung. Da kann es schnell passieren, dass sie übermüdet und das Einschlafen schwieriger wird. Mir selbst graut auch vor dem Morgen. Für einige Zeit wird sie somit um 6 Uhr statt 7 Uhr aufwachen. Das ist Jammern auf hohem Niveau, aber ich bin an 7 Uhr gewöhnt und somit ist 6 Uhr für mich früh.

Was kannst du tun, um deinem Kind die Zeitumstellung zu erleichtern?

Es gibt zwei Möglichkeiten mit der Zeitverschiebung umzugehen. Entweder du tust gar nichts oder du bereitest dein Kind schon vor der Zeitumstellung schrittweise auf die neue Zeit vor.

Schrittweise Zeitumstellung

Wie bereite ich mein Kind schrittweise auf die Zeitumstellung vor?

Ich rate dir, dass du bereits vor der Zeitumstellung den Rhythmus deines Kindes schrittweise auf den neuen Rhythmus umstellst. Wenn dein Kind normalerweise um 19 Uhr ins Bett geht, dann legst du es am Dienstag vor der Zeitumstellung 15 Minuten später ins Bett, um 19:15 Uhr. Am Donnerstag verschiebst du die Schlafenszeit um weitere 15 Minuten nach hinten auf 19:30 Uhr. Am Samstag auf 19:45 Uhr. Am Sonntag nach der Zeitumstellung legst du es um 18:45 Uhr (neue Zeit) ins Bett. Am Montag bist du durch die weiteren 15 Minuten bei der alten Schlafenszeit. Dein Kind geht wieder um 19 Uhr (neue Zeit) ins Bett. Genauso gehst du auch mit den Tagesschläfchen vor. Der Biorhythmus deines Kindes braucht ca. 1 Woche, um sich komplett umzustellen.

Was sind die Vorteile der schrittweisen Verschiebung der Schlafenszeit?

Eine Verschiebung der Schlafenszeit um eine komplette Stunde kann schnell zu Übermüdung führen. Übermüdung ist für Kinder reiner Stress und lässt sie schlechter schlafen. Kleine Kinder können mit einer Verschiebung der Schlafenszeit um 15 Minuten wesentlich besser umgehen. So kann sich ihre innere Uhr nach und nach an die neue Zeit gewöhnen. Oftmals hilft dieser Weg auch dabei, dass dein Kind seine Aufwachzeit nach und nach nach hinten verschiebt und es somit morgens nicht schon eine Stunde früher wach wird. Bedenke aber, dass dies bei einigen Kindern länger dauern kann.

Alternative bei älteren Kindern

Wenn dein Kind schon etwas älter ist (ca. 3 Jahre und älter) kannst du die Schlafenszeit auch alle zwei Tage um 30 Minuten nach hinten verschieben. Dann reicht es, wenn du mit der Verschiebung der Schlafenszeit erst am Freitag vor der Zeitumstellung startest.

Tipps wie der Morgen am Sonntag entspannt startet

Damit du am ersten Morgen nach der Zeitumstellung möglichst entspannt in den Tag startest, empfehle ich allen Eltern die Zeitumstellung morgens noch zu ignorieren. Stehe wie gewohnt auf, trinke deinen Kaffee und stelle erst dann die Uhren auf die neue Zeit um. Dann bist du morgens nicht direkt geschockt, wenn dein Kind eine Stunde früher wach ist.

Viel Erfolg und schlaf gut!

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